Im Finanzsektor ist Regulatorik kein Projekt, sondern Dauerzustand. Qualitätssicherung muss das abbilden — nachweisbar, wiederholbar, audit-tauglich.
Seit dem 17. Januar 2025 gilt mit DORA ein europaweit einheitlicher Rahmen für die digitale Betriebsstabilität: Finanzunternehmen müssen ihre IKT-Systeme regelmäßig und risikobasiert testen, Vorfälle melden und Drittdienstleister steuern. Dazu kommen die laufende Modernisierung des Zahlungsverkehrs (ISO 20022, T2/TARGET-Services), Treasury-Plattformen wie Murex und Kernsystem-Ablösungen — jedes dieser Vorhaben steht unter Aufsicht und Beweispflicht.
Typische Herausforderungen
- Test-Governance, die DORA- und MaRisk-Anforderungen standhält: Strategie, Testregister, Nachweisführung.
- Hohe Release-Dichte in Handels- und Zahlungsverkehrssystemen bei gleichzeitig null Toleranz für Produktionsfehler.
- Migrationen und Systemablösungen unter regulatorischen Auflagen und mit harten Stichtagen der Zentralbanken.
- Abnahmetests gegenüber externen Plattformen und Standards (SWIFT, T2, Clearing-Häuser).
- Fachwissen, das Treasury, Zahlungsverkehr und Testmethodik gleichzeitig abdeckt, ist rar.
Wie wir unterstützen
Wir bauen Teststrategien und Test-Governance auf, die Prüfungen standhalten — inklusive risikobasierter Priorisierung, Regressionskonzept und lückenloser Dokumentation. Im Anforderungsmanagement schaffen wir die belastbare Grundlage für Abnahmen gegenüber Dienstleistern; als Projektleitung steuern wir Migrationen bis zum Go-Live.
Unsere Erfahrung
Unsere Berater haben u. a. als Lead-Testmanager die Einführung einer Murex-Treasury-Plattform verantwortet, ein TARGET2-Anbindungsprojekt geleitet und die Ablösung einer MERVA-Zahlungsverkehrsinfrastruktur begleitet — anonymisierte Details in den Referenzen.